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Mittwoch, 27. Januar 2010

Liebe Leserinnen und Leser!

(Ha, das war jetzt richtig Karla Kolumna-mäßig!)

Mensch, jetzt hab ich ja schon eine ganze Woche nicht mehr geschrieben. Aber die Abende brauchte ich leider zu Stricken, musste endlich mal meine Mütze fertig bekommen. Und dann war sie so karg, da musste ich noch Häkeln lernen. Aber jetzt ist sie fertig, hat eine Blume drauf, die Parties, die mich abhalten könnten, sind gefeiert und jetzt hab ich ne Menge zu erzählen.

Bist Du gespannt, was das für eine eigenartige Party war, von der ich das letzte Mal erzählt habe? Also es war wirklich ganz einfach eine Party, die um 6 (also 18 Uhr, nicht etwa morgens um 6) angefangen hat. Ich war am Anfang nicht da, weil mir das echt ein bisschen früh war, aber es hat wohl jemand eine Rede gehalten, dass man da bitte arbeiten soll und dann haben die angefangen zu feiern. Wir waren so um 8 oder 9 da, da war leider gar nicht mehr viel los. Aber wir haben immerhin bis 12 durchgehalten.

Warum die uns bitten, da zu arbeiten? Weil das ein Haus von Studenten für Studenten ist. Es gibt da eine Disco, eine Bar und ein Restaurant, in denen Studenten arbeiten und in die auch nur Studenten rein dürfen. Man bekommt kein Gehalt, aber das Trinkgeld und Verzehrgutscheine. Aber ich möchte dort eher nicht arbeiten. Uni ist mir im Moment echt genug zu tun.

Am Donnerstag hatten wir dann zum ersten Mal Schwedisch. Aber leider haben wir gar nichts gelernt. Die (strenge, aber ganz witzige) Lehrerin hat uns nur ein paar Sachen erklärt, wie das laufen soll und dann mussten wir uns in Gruppen einteilen. Das war gar nicht so leicht, weil ich ja meinen Stundenplan für die nächste Periode noch gar nicht habe und damit auch nicht weiß, um wie viel Uhr ich könnte. Also hab ich mich in die letzte Gruppe eingetragen und bin jetzt immer montags und mittwochs von 7 bis 9 bei Schwedisch. Da könnt ihr mich also nicht besuchen kommen.

Am Freitag waren wir den ganzen Tag in der Stadt unterwegs. Wir haben den Florian in der Stadt getroffen. Wenn man in einer fremden Stadt ist und plötzlich jemanden in der Fußgängerzone trifft, den man kennt, ist das schon fast ein Gefühl, als wär man zu Hause. Wir waren dann zusammen am Hafen, den man grad aber gar nicht erkennen kann. Es sieht eigentlich aus, als wär da eine verschneite Wiese, wenn das eingefrorene Schiff da nicht läg… Leider gibt’s am Hafen keine frischen Fische zu kaufen (klar, im Moment nicht, aber auch im Sommer nicht), aber auf der Insel vor Sundsvall soll es welche geben, die man sich aus einem Kühlschrank nimmt und einfach das Geld hinlegt. Da müssen wir mal hin, im Sommer. Bei unserem Stadtbummel sind wir an einigen Kiosks (Kiosks???) vorbei gekommen. Und die haben immer ganz große Aufsteller mit 3 oder 4 Titelblättern der Zeitungen drin. Wenn man nicht versteht, was da drauf steht, könnt man meinen, Sundsvall wär die aufregendste Stadt der Welt. Die haben nämlich nur 3 ganz fette Zeilen auf dem Titel und ein Foto, da meint man, etwas ganz besonderes sei passiert. Ist aber wohl nicht, denn ich kann mir kaum vorstellen, das hier jeden Tag ein Terroranschlag oder so was passiert. Muss also normal sein. Wir waren noch in einem Buchladen. Die sind hier gleichzeitig auch Schreibwarengeschäfte und haben echt alles, nur keine Füller. Da fällt mir noch eine witzige Geschichte ein:

Wir waren bei unserer schwedischen Betreuerin und mussten ein Formular abgeben. Weil ich das nicht nochmal ausgedruckt hatte, hab ich es aus so einer Formularsammlung rausgetrennt, die wir von unserer deutschen Betreuerin bekommen haben. Die hatte uns dazu gesagt, das wir die Originale immer behalten sollen und das hab ich mir, ganz pflichtbewusst, auf das Blatt geschrieben. Nun konnte ich das ja so nicht abgeben und dem Herr ERASMUS schicken, also hab ich den Tintenkiller rausgeholt und hab das weggekillert. Auf einmal wird die Schwedin ganz aufgeregt und will unbedingt wissen was das für ein Magic-Stift ist. Als wir der dann erklärt haben, dass der dafür da ist, die Tinte eines Füllers wegzumachen, hat man ihr den Respekt vor dem deutschen Fortschritt und den deutschen schreibtechnischen Errungenschaften vom Gesicht ablesen könne. Dann sagt sie „Wir benutzen das hier.“ Und zeigt uns Tipp-Ex. Arme Schweden. Jetzt wissen wir, wie wir unseren ersten Bestechungsversuch angehen müssen. Ach ja, das Original hab ich ihr gegeben und erst auf Nachfrage diese Woche wiederbekommen. 🙂

Zurück in die Stadt. Also ich hab ja schon mal anklingen lassen, dass ich etwas entrüstet über die schwedischen Preise bin, oder? Aber: man kann auch richtige Schnäppchen machen. Man muss nur lang genug suchen. In dem Buchladen wollte ich eigentlich Schnellhefter kaufen. Die gibt’s hier aber irgendwie auch nicht, oder nur mit ganz eigenartigen Heftern und natürlich teuer. Darum hab ich die stehen lassen und mich weiter umgeguckt, da find ich doch tatsächlich eine Mappe, in der eine Seite etwas eingeknickt war und die war dann einfach um 50% reduziert. Und der Preis, der dran stand, stimmte auch nicht, sondern war niedriger. Hach, das war eine Freude. Dann hab ich weiter nach einer Skihose geschaut, aber noch nicht das richtige gefunden. Ich musste noch eine Stunde warten, bis im Kårhuset die Schnitzeljagd losging, da bin ich dann noch ein bisschen gebummelt. Auf meinem Weg hab ich so einige Schuhläden gesehen. Ich wette: 70% der Schuhe, die die da ausstellen, würde bei uns niemand kaufen. Die sind nämlich unglaublich hoch, hässlich und total oft mit schrecklichen Plateausohlen bewaffnet. Eigentlich hätte ich ja auch gewettet, dass die modebewussten Schweden das genau so wenig kaufen würden wie die Deutschen, aber wenn man Zeit hat und sich die Leute mal genauer anschaut: Die tragen sowas im Ernst! Apropos modebewusste Schweden. Eigentlich glaub ich, ist nur ein Mensch hier modebewusst und alle anderen machen es ihm nach. Schweden erkennt man nämlich auf den ersten Blick: Die Männer haben entweder so einen spießigen Mantel an und darunter einen knallig roten Schal, der wie eine Krawatte gebunden ist und eine Mütze, wie alte Opas sie anhaben, so mit Schirm und darunter die Haare an den Seiten rasiert und oben drauf viele Locken und unter rum eine sehr enge Hose und feiner Schuhe. Bei der anderen Sorte sind die Schuhe entweder auch fein oder so eine Art Leder-Chucks, genau die gleiche enge Hose, eine Jacke und eine Mütze, in der oben immer noch was Luft ist, das dann aussieht, als hätten die die nur halb aufgezogen. Die Mädels haben alle einen (kurzen) Mantel an und eine Strumpfhose. Die ist dann entweder in Leder- oder Reiterhosen-Optik. Dass die unter dem Mantel noch einen Rock tragen, hab ich erst beim weggehen gesehen, wenn sie die Mäntel dann nicht mehr anhaben. Aber weil die Röcke so kurz sind, dass man sie eigentlich als Gürtel tragen könnte, zählen die auch gar nicht

So aber jetzt muss ich von der Schatzsuche erzählen. Wir wurden in 6 Gruppen eingeteilt und haben Aufgaben bekommen. Für die gab es unterschiedliche Punkte und wer am Ende die meisten Punkte hat, hat gewonnen. Klar soweit. Unsere Aufgaben waren Folgende: das Schild einer Unterhose (das mit der Waschanleitung) von einem Fremden mitbringen, einen Menschen in einem Geschäft küssen, eine uniformierte Person mitbringen, ein Osterei mitbringen, ein Geschenk für ein Mädchen, das Geburtstag hatte, mitbringen, gelben Schnee essen, mit einem Fremden in der Fußgängerzone Walzer tanzen, jemanden bitten, ein Foto zu machen, während wir unsere Hintern entblößen (das Fachwort dafür lautet „mooning“), einer sollte sich in Unterwäsche im Schnee wälzen, einen Fremden bitten, uns eine Socke zu geben, an einem Laternenpfahl lecken, an einem Laternenpfahl Striptease tanzen, einen Fremden um ein Autogramm bitten und sagen, er sähe so aus wie irgendein Promi, ein typisches Studentenlied singen und der Mann in unserer Gruppe musste bei H&M Frauenunterwäsche anziehen. Das war´s, glaub ich. Von all dem mussten wir Fotos machen. Und was kann ich Dir sagen? Wir haben alle Aufgaben erfüllt und gewonnen! Gut, das Clemens in unserer Gruppe war, der hat nämlich das mit dem Schneerollen und den Strip in einem erfüllt. Danach war er so nass, dass er mit den Schuhe in der Hand (also barfuß!!!) und nur mit Unterhose an durch die halbe Stadt zurück zum Haus gerannt ist. Du kannst Dir nicht vorstellen, wir die Leute geguckt haben! Außerdem war McDonalds sehr hilfreich. Die haben uns nämlich eine uniformierte Dame zur Verfügung gestellt und Limo für den gelben Schnee haben wir auch bekommen. Das Osterei war ein echtes, hart gekochtes Ei aus der Bäckerei (wir mussten übrigens unser Geld im Kårhuset lassen und auch Kreditkarten usw.), das Charlotte mit Tannennadeln zu einem richtigen Häschen gemacht hat.

Falls Du übrigens mal in die Verlegenheit gerätst, Deine Zunge festgefroren am Laternenpfahl wiederzufinden: auf keinen Fall ziehen! Du musst dann Deine Zunge fest dagegen drücken, dann löst sie sich irgendwann. Nein, uns ist das nicht passiert, aber sowas muss man wissen!

Die, die mir das gesagt hat, hat übrigens auch gesagt, dass es in Schweden gar kein Knut gibt. Es gibt einen Tag, an dem erwartet wird, dass man den Weihnachtsbaum abbaut (wegstellt? wegwirft? was ist das passende Wort?), so wie in Deutschland auch, aber das nenne die ganz anders und aus dem Fenster wirft man die eigentlich auch nicht. Die können sich nur vorstellen, dass das jemand macht, weil er den nicht tragen will. Aber gesehen haben die das noch nicht. Nachtrag: Wikipedia hilft! Das heißt hier tjugondedag jul, ist auf deutsch der St.-Knuts-Tag und wird am 13. Januar gefeiert. Aha!

Unser Preis für die gewonnene Schnitzeljagd war eine Decke und ein Schwammtuch. Ich weiß nicht, warum ein Schwammtuch, aber die werden sich schon was dabei gedacht haben. Die Dritten haben eine Geschirrbürste bekommen. Vielleicht haben die schlechte Erfahrungen. Aber der tollste Preis war, dass wir zuerst Essen durften. Es gab Nudelsalat mit Curry-Hähnchen und Knoblauchsoße. Super lecker!

Abends waren wir bei Martin auf der Geburtstagsparty und dann hab ich am Samstag erstmal seeeeehr lange geschlafen. Dann waren wir am Samstag schon wieder auf einer Party. Ach was red ich, auf zwei Parties. (Oh, mein Germanistik-Dozent würde das jetzt als Fehler anstreichen, weil ich Partys schreiben soll, sagt er, aber ich finde das nicht schön. „ies“ ist schöner!) Zuerst gab´s in Nacksta bei Hasan eine Willkommensparty, die ist wohl Tradition. Das war echt Wahnsinn, wie viele Leute in so eine Wohnung reinpassen. Wir sind im Flur stecken geblieben, weil wir gar nicht durchkamen. Aber da waren auch nette Leute und so lernt man immer jemand neues kenne. Anschließend sind wir mit dem Bus ins Kårhuset gefahren. Da war Hawaiiparty und so hatten wir alle kurze Hosen und Röcke und so an. Wir wurden gewarnt, dass es dort 30°C sein werden und außerdem wollten wir ja freien Eintritt haben. 30° waren es dann nicht ganz, aber Geld gespart haben wir. Vor allem, weil die um 2 schon zumachen. Aber bis wir dann unsere Jacken hatten, alle beisammen waren, ein Taxi bekommen haben und wieder zu Hause waren hat das noch gedauert und so hab ich am Sonntag schon wieder ewig geschlafen.

Die Geschäfte haben hier übrigens zum großen Teil auch sonntags offen. Und das sogar bis 22 Uhr. Darum waren wir Sonntag einkaufen und haben abends Köttbullar mit Pommes gekocht. Hmm, das war lecker! Und sogar die richtige Preiselbeermarmelade dazu haben wir gekriegt: Lingonsylt. Sonst hab ich eigentlich garnix gemacht am Sonntag. Nur ein bisschen meine Textzusammenfassung für die Landauer Uni geschrieben. Ein fauler Tag. Muss auch mal sein.

Am Montag hatten wir dann endlich die erste richtige Schwedischstunde. Die Lehrerin fragt uns, z.B. wo wir her kommen und dann sagt sie den ganzen Satz „Jag kommer från Tyskland.“ Dann sprechen wir alle im Chor nach. Ach, das macht Spaß! Oh, da fällt mir ein, ich muss Vokabeln lernen! Aber nicht jetzt, später!

Gestern war ich wieder für die Hypo im Krankenhaus. Das macht hier kein normaler Arzt, sondern eben das Krankenhaus. Und wir sollten echt mal gesammelt unsere deutschen Ärzte und Helferinnen hier her schicken. Da könnten die lernen, was Freundlichkeit und Fürsorge bedeutet. Echt ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ich saß da und hab gewartet, dass die halbe Stunde rum geht (so lang muss ich danach immer warten, damit ein Arzt in der Nähe ist, falls ich einen allergischen Schock bekomme) und dann kommt eine Schwester (die hier übrigens studiert sind) zu mir und stellt sich vor, fragt wie es mir geht, wo ich her komme usw. Total nett, die Lena! 🙂

Gestern Abend waren wir bei den Sundsvall Dragons. Das ist der Basketball-Club. Die sind anscheinend echt gut, letztes Jahr sind sie schwedischer Meister geworden. Leider hat man davon in den ersten beiden Vierteln nicht so viel gesehen. Da war die andere Mannschaft viel besser. Aber dann haben die Dragons doch noch gewonnen. Vielleicht, weil der gruselige Center nicht mehr dabei war. Hab ich schon mal erzählt, dass wir 2 der Spieler in der Disco getroffen haben? Also eigentlich war es vor der Disco und da hatten die Mützen auf. Ich dachte, dass wir die gar nicht erkennen würden beim Spiel, aber die hatten tatsächlich nur einen großen Spieler, der Rest war sehr klein. Also wussten wir, der große ist es. Gut, dass wir den nur mit Mütze gesehen haben, denn der sieht echt gruselig aus. Hat ganz zersträubte, lockige Haare und ein rieeeeesiges Gesicht. Im Hellen (nein, besser im Warmen, wo man keine Mütze braucht) hätte ich direkt Reißaus genommen. Und jetzt kommt das Beste am Spiel: in der ersten Pause hat ein Mann 2 T-Shirts mit einer Art Pistole durch die Gegend geschossen. Und eins hab ich bekommen. Dann wurd ich ganz panisch und die einzigen beiden Schwedinnen, die, neben dem Busfahrer, kein Englisch können, saßen hinter mir und konnten mir nicht erklären, was ich damit machen muss. Ich hab nur „Play“ verstanden. Da hab ich das T-Shirt mal lieber weiter gegeben. Der Lorenz ist auch ERASMUS-Student und spielt zu Hause, in Belgien, Basketball. Also sollte der besser spielen. Und dann kam die Überraschung: er musste gegen einen winzigen 12 Jahre alten Jungen spielen. 1 Wurf, Treffer, gewonnen. Ja, jetzt rate mal, was er gewonnen hat. Einen Flug nach Stockholm und zurück für 2 Personen. Boah! Nächstes Mal spiel ich selbst! Wenigstens wurde mir dafür die ganze gute Schokolade, die die Belgier mitgebracht haben, versprochen. Fast so gut wie Stockholm!

Hab ich eigentlich schon von dem Senf erzählt? Wenn ja: einfach überlesen bis ich zur Sojasauce komme, wenn nicht, getrost weiterlesen. Also, ich hab Senf zum Kochen gekauft. Und auf der Verpackung stand „Original“ also dacht ich, das ist stinknormaler Senf. Aber nix da. Der hatte eine Konsistenz wie Honig. Ist auch nicht verwunderlich, denn es war mehr Honig als Senf drin. Eklig! Die machen hier überhaupt in alles Zucker. Ins Brot, ins Wasser, in die Butter, einfach in alles. Und dann hab ich letztens Sojasauce gekauft, und was war da drin? Zucker! Pah! Gut, das der Erwin meine Würstchen und den Senf genommen hat. Wegen der Sauce muss ich nochmal fragen. Die Würstchen sind übrigens ausnahmsweise nicht gezuckert. Dafür sind sie aber auch sonst ohne jegliches Gewürz gemacht, glaub ich. Einfach nur Fleischbrei. Auch nicht so lecker!

Später haben wir dann noch Sophie verabschiedet. Die ist gestern wieder heim geflogen. Ohje, das kann ich mir noch gar nicht vorstellen, wie das wird, wenn mal mein letzter Tag hier kommen. Eigenartig, dass ich weiß, dass das eigentlich schon ziemlich bald ist. Was ist schon ein halbes Jahr? Aber ich hoffe, wir werden noch so viel erleben, dass mir nicht ganz so kurz vorkommt.

Wie Du vielleicht gemerkt hast, hab ich des öfteren seeeeehr lange geschlafen in der letzten Woche. Mein Rhythmus ist ein bisschen durcheinander. Blöde Parties (Hallo, Herr Schneider, ich widersetze mich Ihnen!) Aber dadurch hab ich etwas merkwürdiges festgestellt. Tagsüber ist es in der Wohnung zwar nicht kalt, aber auch nicht so ganz besonders warm. Wir haben rausbekommen, dass die Heizungen hier zentral gesteuert werden. Und in der Nacht scheinen die die immer ziemlich aufzudrehen. Da wird’s hier richtig, richtig warm. Gestern hatte ich sogar eine halbe Stunde das Fenster offen.

Heute morgen hat es so richtig angefangen zu schneien. Ich war jeweils im Abstand von einer Stunde 3 Mal draußen heute, um die Wäsche zu machen (der Raum ist nebenan) und man hat meine Fußspuren beim jeweils nächsten Mal gar nicht mehr gesehen. Sowas hab ich noch nie gesehen, glaub ich. Morgen muss ich mal gucken, ob der Trampelpfad überhaupt noch da ist. Sonst müssen wir über den befestigten Weg gehen (der aber wohl auch zugeschneit ist), da läuft man nämlich nicht Gefahr, dass man bis zu den Knien versinkt. Der kleine Erwin versinkt übrigens bis zur Hüfte.

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